Lebendige Vielfalt durch Konversion

Die  Gelände der ehemaligen US-Kasernen bieten eine große Chance für  Heidelberg. Mitten in der Stadt werden bereits erschlossene Areale frei,  die einen großen Spielraum für die Stadtplanung eröffnen.
Die Konversion soll Nutzen für alle Bürger*innen der Stadt bringen. Die Schaffung von preiswertem Wohnraum steht für uns dabei im Vordergrund. Es sollen jedoch keine reinen Sozialwohnungssiedlungen, sondern vielfältige Wohnviertel  entstehen. Vierzig Prozent der Wohnfläche soll preiswerter Wohnraum  sein, ein weiteres Drittel soll für Eigentumswohnungen zur Verfügung  stehen. Wir setzen uns dafür ein, dass genossenschaftliche Projekte und  insbesondere auch Projekte für alternative Wohnformen für junge und für  ältere Menschen bevorzugt berücksichtigt werden. Auch selbstverwaltete  Studentenwohnheime sowie weitere Wohnheime des Studentenwerks sollen  dort entstehen können.
In und um die neu entstehenden Stadtteilkerne soll buntes Leben und Arbeiten  stattfinden. Günstige Räume für Kreativprojekte und Kulturschaffende,  freie Werkstätten sowie Coworking Spaces sollen dort entstehen.
Für Neubauten oder Sanierungsarbeiten müssen Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit (z.B. durch Passivhäuser) zu den wichtigsten Zielen gehören.
Wir fordern, möglichst viele der Flächen, bevorzugt als zusammenhängende Stadtviertel, in Form von Erbbaurechten  zu vergeben, d.h. sie für eine Zeit von 75 bis 99 Jahren zu verpachten,  anstatt sie zu verkaufen. Dies erhält zukünftigen Generationen den  Spielraum, flexibel auf die dann anstehenden stadtplanerischen  Herausforderungen zu reagieren.
Wir  setzen uns dafür ein, dass alle Menschen in Heidelberg die Konversion  der US-Flächen von Anfang bis Ende gemeinsam gestalten. Wir  freuen uns,  dass die Stadt diesen Weg schon beim Masterplan Südstadt  eingeschlagen hat, der die eindeutige Handschrift der vielen  Beteiligten trägt. Die Beteiligungsmöglichkeiten müssen allerdings noch  vielfältiger werden. Die Informationspolitik muss aktiver,  strukturierter und umfassender ausfallen als bisher.
-> Bessere Beteiligungsmöglichkeiten bei der Stadtplanung
-> Konversionsflächen als Möglichkeit für ein bunteres Heidelberg nutzen
-> Konversionsflächen in Form von Erbbaurecht vergeben

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