Drogenpolitik

Drogenverbote sind keine wirksamen Mittel gegen Sucht und Gesundheitsschäden.
Da sich Konsumenten durch Verbote nicht am Konsum hindern lassen, müssen neue Wege gegangen werden. Statt eines erhobenen Zeigefingers setzen wir uns für umfangreiche, vorurteilsfreie Aufklärung ein – besonders an Schulen. Wissen ist die beste Prävention! Verbote verdrängen hingegen realexistierende Probleme nur aus dem öffentlichen Bewusstsein.
Die Einrichtung von Diamorphinambulanzen hat sich bewährt, um die Gesundheit langjährig drogenabhängiger Menschen zu verbessern. Ihnen wird ein stabiler Tagesablauf ermöglicht und in vielen Fällen sogar ihre Arbeitsfähigkeit wiederhergestellt. Die Piraten fordern daher, auch in Heidelberg dieses wirksame Instrument der Überlebenssicherung anzubieten. Das Sozialministerium des Landes leistet hierfür einen Zuschuss von 100.000 Euro für notwendige Umbauten.
Die Stadt Heidelberg soll prüfen, inwieweit ein Modellversuch zum Drug Checking durchgeführt werden kann. Neben der Veröffentlichung der Analyseergebnisse von beschlagnahmten Substanzen sollte es eine Möglichkeit geben, freiwillig Proben zur Analyse abzugeben. Hierdurch lassen sich Konsumenten für Beratungsgespräche erreichen, die auf anderen Wegen nicht in Kontakt mit Drogenhilfeeinrichtungen treten.
Wir setzen uns für einen Modellversuch zur Einrichtung von Cannabis Social Clubs ein (siehe www.cannabis-clubs.de). Die volljährigen Mitglieder können dort kleine Mengen von Cannabis anbauen und konsumieren. Dies funktioniert bereits in vielen Ländern sehr gut.
-> Einrichtung einer Diamorphinambulanz in Heidelberg
-> Modellversuch zum Drug Checking
-> Modellversuch zur Einrichtung von Cannabis Social Clubs

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